ARTIKEL

WAS IST NEW WORK?

Eine kurzer Überblick

Das Schlagwort „New Work“ wurde schon vor vielen Jahren von dem Sozialphilosophen Frithjof Bergmann geprägt. Er entwickelte in den 1980er Jahren angesichts der damaligen Entlassungswelle bei General Motors eine alternative Arbeitsweise, die gegen das herkömmliche Konzept der Lohnarbeit gerichtet ist. Der Begriff „New Work“ wird heute in einem allgemeinen Sinne verwendet und bezeichnet den fundamentalen Wandel der Arbeitswelt im Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. 

AGILITÄT

Der Erfolgsfaktor für die VUCA-Welt

Agilität gilt seit einigen Jahren als das Managementkonzept, mit dem sich die von der Digitalisierung verursachten Umwälzungen in der Geschäftswelt am besten handhaben lassen. Agilität steht zudem für eine flexible und kund*innenorientierte Organisationsform, die schnell auf neue Marktbedingungen reagiert und sehr anpassungsfähig ist. Veränderung ist seit jeher die einzige Konstante in der Geschäftswelt. Was die Digitalisierung allerdings historisch einzigartig macht, ist das Tempo, mit der die bisherige Normalität auf den Märkten durcheinandergewirbelt wird und neue Standards in allen Sektoren der wirtschaftlichen Produktion entstehen. 

PROJEKT DIGITALISIERUNG

In 7 Schritten zur erfolgreichen Digitalen Transformation

Digitale Technologie prägt heute fast jeden Lebens- und Arbeitsbereich. Der Transformationprozess ist in vollem Gange und der technische Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran. Die Digitalisierung eröffnet unzählige neue Möglichkeiten der wirtschaftlichen Wertschöpfung. Andererseits verschärft die Digitale Transformation den Wettbewerb und stellt viele traditionelle Geschäftsmodelle in Frage. Deshalb ist es wichtig, sich ganz und gar an den Bedürfnissen der digitalisierten Kund*innen auszurichten. 

EIN INNOVATION LAB AUFBAUEN

Die 5 Erfolgsfaktoren kreativer Teams

Die digitale und agile Transformation ist in vollem Gange. Innovation Labs sind für Unternehmen ein bewährtes Instrument, um die Kreativität der Mitarbeiter*innen zu fördern. In den Labs werden sowohl innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickelt als auch neue Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit ausprobiert. Oft haben die Labs Zugriff auf neueste Technologie und profitieren von der Vernetzung mit marktbegleitenden Unternehmen. In den letzten Jahren sind Innovation Labs wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie sind derzeit das bevorzugte Mittel der Unternehmen, um die digitale und agile Transformation voranzutreiben. 

HOME OFFICE

Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Das Arbeitsmodell Home Office ist das sichtbare Zeichen dafür, dass in Zeiten der Digitalisierung die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt. Am Beispiel des Home Office lässt sich daher sehr gut zeigen, auf welche Schlüsselkompetenzen es bei New Work ankommt: Auf die Fähigkeit zur Selbstführung und Selbstorganisation. Nicht alle Mitarbeiter*innen lassen sich sofort für das Home Office begeistern. Denn das bedeutet zunächst, gewohnte Job-Routinen durchbrechen zu müssen und eine solche Veränderung löst erst einmal Stress aus. Mit den folgenden Tipps und Tricks wird das Home Office aber ganz bestimmt zum Selbstläufer.

VIRTUELLE TEAMS

Chancen und Risiken der digitalen Zusammenarbeit

Der Trend zur virtuellen Teamarbeit entwickelte sich parallel zur Verbreitung des World Wide Web und der damit einhergehenden digitalen Vernetzung. Für Unternehmen, die im Zuge der Globalisierung darauf angewiesen sind, dass Mitarbeiter*innen entsprechend ihrer Qualifikationen über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg an einem Projekt zusammenarbeiten, ist die Kommunikation unter Verwendung modernster digitaler Kommunikationstechnik auf den ersten Blick ein Glücksfall. Doch selbst die beste digitale Vernetzung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Teams echte soziale Interaktion nicht ersetzbar ist. 

KAIZEN

Kleine Schritte, große Wirkung!

Kaizen ist ein  japanisches Managementkonzept. Mit Kaizen ist die stetige Veränderung zum Besseren gemeint. Wenn Mitarbeiter*innen diese Denkweise verinnerlichen, achten sie bei der eigenen Arbeit unaufhörlich darauf, was im Produktionsprozess verbessert werden kann. Und die Erfahrung lehrt: Es gibt jeden Tag etwas zu verbessern! Zwar erscheinen die kleinen Optimierungsschritte zunächst unscheinbar, doch im Lauf der Zeit werden dadurch große Produktivitätssteigerungen erzielt. Wenngleich die Ursprünge von Kaizen im industriellen Kontext liegen,  lassen sich viele wertvolle Erkenntnisse auf die Wissensarbeit übertragen. 

KANBAN

Wertschöpfungskette visualisieren - Engpässe erkennen

Kanban ist der japanische Begriff für Signalkarte. Signalkarten dienen im Toyota Produktions-System (TPS) dazu, einen gleichmäßigen Produktionsfluss zu organisieren ohne aufwändige Planung oder Lagerhaltung. Im Produktionsprozess wird immer nur dann ein Teil für eine nachgelagerte Fertigungsstelle hergestellt und geliefert, wenn es dort zuvor tatsächlich verbaut wurde (Push-Prinzip). Kanban stammt zwar aus der industriellen Produktion, aber angesichts der Digitalen Transformation hat das Push-Prinzip auch für die Wissensarbeit  eine hohe Relevanz. 

SCRUM

Ein Rahmenwerk für die agile Produktentwicklung

Scrum ist eine der bekanntesten agilen Methoden und wird vor allem in der Softwareentwicklung angewendet. Mittlerweile wird Scrum aber auch über die Softwareentwicklung hinaus als Rahmenwerk bei den unterschiedlichsten Entwicklungsprojekten eingesetzt, insbesondere solchen, die sich durch komplexe Anforderungen auszeichnen. Scrum favorisiert eine iterative und inkrementelle Vorgehensweise, die sich auf Erfahrungswissen stützt. Scrum Teams organisieren sich selbst und sind interdisziplinär zusammengesetzt. 

DESIGN THINKING

Neue Ideen entwickeln und komplexe Probleme lösen

Design Thinking ist eine agile Innovationsmethode, die in den letzten Jahren sehr populär geworden ist, weil sie u.a. verspricht, den digitalen Wandel und die damit einhergehenden komplexen Probleme zu lösen. Design Thinking bietet dafür eine systematische und strukturierte Vorgehensweise, bei der interdisziplinäre Teams in flexiblen Arbeitsräumen kreative Prozesse in Gang setzen, um Problemlösungen zu finden und Innovationen zu entwickeln. Nach Design Thinking führt eine Idee dann zum Erfolg, wenn wie sie ein Nutzerbedürfnis befriedigt, technisch realisierbar ist und am Markt in Form eines Produkts oder einer Dienstleistung auf rentable Nachfrage trifft.

LEAN STARTUP

Eine innovative Methode zur Unternehmensgründung

„Lean Startup“ ist eine Methode zur Unternehmensgründung, die auf Eric Ries zurückgeht. Ries hat Lean Startup aus der Erfahrung heraus entwickelt, dass Stratups sehr oft scheitern, obwohl sie vordergründig alles richtig machen. Der herkömmliche Weg, das Risiko des Scheiterns in den Griff zu bekommen, liegt in der detailreichen Ausarbeitung eines Businessplans. Doch leider lässt sich auch der beste Prognose dem echten Geschäftsleben nicht überstülpen. Deshalb setzt die Lean-Startup-Methode auf ein Steuerungsinstrument namens „build-measure-learn feedback loop“.

OBJECTIVES & KEY RESULTS (OKR)

Das agile Framework für Zielsetzung und Erfolgsmessung

OKR ist ein simples aber höchst effektives Instrument, um das gesamte Unternehmen in iterativen Zyklen und unter Einbezug aller Mitarbeiter*innen auf die wichtigsten Ziele auszurichten sowie den Erfolg dieser Maßnahme anhand konkreter Ergebnisse zu überprüfen. Die benannten Ziele (Objectives) definieren genau, was im jeweiligen OKR-Zyklus erreicht werden soll. Die Schlüsselergebnisse (Key Results) geben Auskunft darüber, wie die anvisierten Ziele zu erreichen sind. 

SOZIOKRATIE UND HOLACRACY

Zwei Modelle für selbstorganisiertes Arbeiten

Agile Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn sich Mitarbeiter*innen und Teams selbst organisieren und eigenverantwortlich handeln. Doch das ist im Arbeitsalltag leichter gesagt als getan. In den letzten Jahren haben zwei Modelle für selbstorganisiertes Arbeiten, die eine in der Unternehmenspraxis erprobte Alternative zum traditionellen Management versprechen, großes Aufsehen erregt: Soziokratie und Holacracy. Beide Modelle schlagen konkrete Verfahrensweisen vor, wie die Entscheidungsmacht, die sich normalerweise in wenigen Händen konzentriert, auf alle Mitarbeiter*innen eines Unternehmen verteilt werden kann, um selbstorganisiertes Arbeiten zu ermöglichen. 



NEW WORK

Fit für die neue Arbeitswelt!